Nachrichten

FDP warnt vor zu hohen Regelsätzen bei Hartz IV

Arbeitsamt in Aschersleben, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr warnt vor zu hohen Regelsätzen bei Hartz IV beziehungsweise beim künftigen Bürgergeld. „Hartz IV oder auch künftig das Bürgergeld sollen das Existenzminimum sichern“, sagte Dürr dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben).

Anzeige

„Wir müssen aufpassen, dass wir die Grundsicherung nicht so ausstatten, dass es sich nicht mehr lohnt zu arbeiten.“ Er sagte weiter: „Das wäre unfair gegenüber Menschen mit kleinen Einkommen. Eine veränderte Berechnungsweise des Regelsatzes in der Grundsicherung werden wir deshalb nicht mitmachen.“ Dürr widersprach damit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Der hatte eine deutliche Erhöhung der Regelsätze für das kommende Jahr angekündigt und gesagt, er sei fest entschlossen, die Art, wie die Regelsätze berechnet würden, zu verändern. FDP-Fraktionschef Dürr erklärte, seiner Fraktion sei bei der Reform zum Bürgergeld etwas anderes wichtig: „Wenn Menschen in Hartz IV einige Stunden arbeiten, wollen wir ihnen nicht mehr den Großteil des Verdienstes wegnehmen.“

Foto: Arbeitsamt in Aschersleben, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Mieterbund, SPD, Grüne und Linke gegen Indexmieten

Nächster Artikel

Bundesregierung sieht keine rechtliche Grundlage für Wolfsjagden

1 Kommentar

  1. Perry Feth
    19. Juli 2022 um 13.55 — Antworten

    FDP: Ihr schaufelt euch euer eigenes politisches Grab! Euer Zitat von Christian Dürr: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Grundsicherung nicht so ausstatten, dass es sich nicht mehr lohnt zu arbeiten.“ Er sagte weiter: „Das wäre unfair gegenüber Menschen mit kleinen Einkommen. Eine veränderte Berechnungsweise des Regelsatzes in der Grundsicherung werden wir deshalb nicht mitmachen.“ Dürr widersprach damit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil! 🤔Dieses Zitat übersetzt in die Realität, bedeutet: „Wir müssen aufpassen, dass Grundsicherungsempfänger nicht zu viel zu essen haben und ihre Rechnungen bezahlen können“. Und weiter: Es wäre nur fair, Versklavung und Niedriglohnsektor weiterhin aufrecht zu erhalten, damit die Wirtschaftselite davon profitieren kann. Eine Existenzsicherung – die ein Überleben sichert und den ärmsten Menschen ermöglicht – zumindest die steigende Inflation halbwegs zu überstehen, werden wir nicht mitmachen.“ Dürr widerspicht damit dem Arbeitsminister Hubertus Heil, der zumindest Ansatzweise versucht, den Schwächsten in der Gesellschaft zu helfen. 🧐Hallo FDP – ihr verwendet zumindest inhaltlich die Aussagen von Adolf Hitler – ist euch das nicht bewusst? Wer nicht arbeitet soll nicht essen? Wie erbärmlich tief seid ihr gesunken – Pfui…! Bitte Verstand benutzen und euren erbärmlichen sozialrassistischen Slogan überdenken, denn: Es war noch nie mathematisch möglich, ohne Arbeit (außer mit kriminellen Aktivitäten) mehr Geld als SozialleistungsempfängerInnen zu haben, wie ArbeitnehmerInnen mit einem Mindestlohnjob! Es ist mathematisch nicht möglich und ihr bedient auf ekelhafte Weise noch immer eine solche Mär. 🤔Eine Mär, die zur gesellschaftlichen Spaltung führte und die AFD richtig stark machte. Ihr habt euch mit diesen Aussagen jetzt auf das Niveau der AFD gebracht. Das ist einfach nur eine Schande…und wird euch viele WählerInnen kosten! Sozialrassismus hat in Deutschland keine Chance mehr, nachdem viele Millionen Menschen endlich begriffen haben, dass sie mit der Agenda 2010 über 2 Jahrzehnte lang gegeneinander ausgespielt wurden, und so der Niedriglohnsektor massiv ausgebaut wurde. 🤔Was ihr hier mit euren Aussagen erreicht, ist: Die Menschen erkennen jetzt, dass ihr nicht die Absicht habt (und nie hattet), die fast 20 Millionen von Armut betroffenen Menschen zu schützen. Sondern, ihr bedient ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen der Reichen und Wirtschaft. 😡Euer Lindner macht auf Staatskosten dicke Hosen und lässt sich seine Hochzeit über unsere Steuern (auch von den Ärmsten) finanzieren, und ihr wollt uns weiter am ausgestreckten Arm „hungern und frieren lassen“ Eure Aussagen werden euch bei den nächsten Wahlen das „politische Genick brechen“, denn jetzt habt ihr euch geoutet. Eure neu gewonnenden WählerInnen aus den letzten Wahlen, werden sich wieder abwenden – 100%. 🤬Mit unfreundlichen Grüßen aus LE von einem alleinerziehenden Vater, der genau weiß, von was er redet – weil er nämlich jeden Tag – die bittere / eure geschaffende Realität mit seinen Kindern durchlebt.🖕

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.