Dax legt zu – SAP-Aktien gefragt

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.319 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax bis zum Nachmittag seine Zugewinne aus und hielt anschließend das erreichte Niveau.
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Der am Freitag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht sei eine herbe Enttäuschung, kommentierte Thomas Altmann, von QC Partners. „Es ist der zweite Monat in diesem Jahr, in dem die US-Wirtschaft Stellen ab- statt aufbaut.“
Noch alarmierender sei die Negativ-Revision der beiden Vormonate um 103.000 Stellen. „Das ist die größte Negativ-Revision seit 12 Monaten. In der Summe fällt der heutige Bericht damit um mehr als 200.000 Stellen schwächer aus als erwartet“, so Altmann. „Trotz des Stellenabbaus ist die Arbeitslosenquote auf 4,1 Prozent gesunken.“ Das sei damit zu erklären, dass sich immer mehr US-Bürger vom Arbeitsmarkt zurückziehen.
Nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht werden Zinserhöhungen durch die US-Notenbank jetzt ausgepreist, erklärte Altmann. „Und das führt in einer ersten Reaktion zu gleichermaßen steigenden Kursen am Aktien- und Rentenmarkt. Das langsamere Lohnwachstum nimmt zusätzlich Druck von der Fed.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von SAP, Scout 24 und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Zalando und Daimler Truck.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 55 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,54 US-Dollar, das waren 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.





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