BDI und Gewerkschaften fordern Aufbruch vor Koalitionsausschuss
BDI-Präsident Peter Leibinger sowie IG-Metall-Chefin Christiane Benner und IGBCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis sehen Deutschland „vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung“. Das Leben in Freiheit, Einheit, Sicherheit und Wohlstand sei keine Selbstverständlichkeit mehr, die „gewohnte Ordnung trägt so nicht mehr“, schreiben sie in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.
Kurz vor dem Koalitionsausschuss am Mittwoch verlangen sie ein „Jahrzehnt des Aufbruchs“ und drängen auf politische Führung: „Dazu braucht es ein positives, breit getragenes Zukunftsbild. Dies zu zeichnen, ist die Aufgabe der Bundesregierung.“ Zugleich müsse das Land „aus den ideologischen Gräben herauskommen“. Die Aufgabe sei nicht, „Probleme im Lagerkampf zu verwalten, indem wir die interne Organisationslogik von Parteien, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und NGOs überwinden“. Alle würden dabei neu denken und über die Schatten ihrer Gewissheiten springen müssen.
Nötig sei „eine Haltungsänderung im Land“: „Wir müssen mehr wollen und leisten.“ Industrieverbände und Industriegewerkschaften seien gemeinsam bereit für eine Agenda für ein zukunftsfähiges Deutschland – die Kosten senkt, auch die vom Staat verursachten, und Arbeitsvolumen und Produktivität erhöht.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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