Wirtschaft

Stefan Dohler wird neuer EWE-Vorstandsvorsitzender

tefan Dohler, künftiger Vorstandsvorsitzender der EWE AG, und Bernhard Bramlage, Vorsitzender des EWE-Aufsichtsrates.

Stefan Dohler (links), künftiger Vorstandsvorsitzender der EWE AG, und Bernhard Bramlage, Vorsitzender des EWE-Aufsichtsrates.
Foto: EWE AG

Oldenburg (am/pm) Die EWE AG teilt soeben mit, dass Stefan Dohler, zurzeit Finanzvorstand von Vattenfall AB, der neue EWE-Vorstandsvorsitzende wird. Der Aufsichtsrat hat den 50-Jährigen in seiner heutigen Sitzung berufen. Spätestens am 1. April wird der Manager seine Aufgaben in Oldenburg übernehmen. Der Vorstandsvorsitz der EWE ist seit Februar vakant.

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„Ich freue mich, dass ich meine energiewirtschaftliche Erfahrung in ein so spannendes und innovatives Unternehmen einbringen kann. Der Umzug aus Hamburg ist ja eher ein Katzensprung und der echten Seeluft bin ich hier auch näher. Ich bin neugierig auf die Region und ihre Menschen und natürlich ganz besonders auf die Kolleginnen und Kollegen bei EWE“, so Dohler. Bernhard Bramlage, Vorsitzender des EWE-Aufsichtsrates, sagt: „Wir freuen uns, mit Stefan Dohler einen exzellenten Fachmann und eine ausgewiesene Führungskraft gewonnen zu haben. Schon in seiner bisherigen Position hat er die Zukunftsthemen vorangetrieben, die der EWE-Konzern verfolgt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Stefan Dohler wurde 1966 geboren, ist gelernter Seemann, Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik und besitzt einen Master of Business Administration (MBA). Er begann 1998 beim Hamburger Energieversorger HEW, einem der Vorgängerunternehmen von Vattenfall, und hatte seitdem eine Vielzahl von Führungspositionen in den Bereichen Finance, Networks, Production und Markets inne. 2012 wurde er Mitglied des Executive Management Teams der Vattenfall-Gruppe.

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    19. September 2017 um 10.33 — Antworten

    Wieso wird eigentlich in allen Artikeln nie das eigentliche Thema im Fall EWE berührt? Das war doch wohl der absolut unmögliche Umgang mit den Kunden bis hin zu „Werbe-Anrufen“ mit agressivstem Unterton, die dann in Scharen diesem Lieferanten den Abschied gaben. Ich kann mir, wie viele andere, wie ich weiß, jedenfalls nicht vorstellen, dorthin jemals zurück zu kehren. Schlimm genug, daß man Mitarbeiter dieses Ladens ins Haus lassen muß, weil sie für das Netz ablesen.

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