Wirtschaft

Rückläufiger Trend bei Gründungen

Das Oldenburger Land hat bei den Firmengründungen im Vergleich gut abgeschnitten. Der Trend zur Firmengründung ist jedoch rückläufig.

Bei Neugründungen liegt das Oldenburger Land über dem Durchschnitt. Insgesamt wurden weniger Unternehmen neu gegründet.
Grafik: IHK

Oldenburg (pm) Das Oldenburger Land hat bei den Firmengründungen auch im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich gut abgeschnitten. Das zeigt der neue „Gründungsindex“ der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) zur Jahresmitte. Der Trend zur Firmengründung ist regional wie bundesweit jedoch rückläufig.

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Mit rund 33 Gründungen auf 10.000 Einwohner liegt das Oldenburger Land im ersten Halbjahr 2016 über dem Niedersachsen-Durchschnitt (31/10.000). Den Spitzenplatz belegt aktuell die Stadt Oldenburg (36/10.000), gefolgt vom Landkreis Vechta (35/10.000).

Im Vorjahreszeitraum lag die Anzahl der Gründungen im Oldenburger Land noch bei 35 je 10.000 Einwohnern. Hintergrund für diese Entwicklung ist vor allem die Lage am Arbeitsmarkt, der derzeit gute Perspektiven im Angestelltenverhältnis bietet.

„Die meisten Gründer bevorzugen Branchen, in denen ein Start bereits mit überschaubarem Startkapital möglich ist. Der überwiegende Anteil der Gründungen findet daher im Dienstleistungsbereich statt – dicht gefolgt vom Handel“, so IHK-Gründungsberater Michael Höller. Dementsprechend gering ist bei Gründern der Anteil der Industrie. Die Struktur der bevorzugten Branchen ist nach IHK-Angaben seit Jahren stabil.

Das Serviceportal für Existenzgründer der IHK ist unter www.ihk-oldenburg.de zu finden.

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