
EWE-Vorstandschef Matthias Brückmann soll wegen einer eigenmächtigen Spende an die „Klitschko-Foundation“ gehen.
Foto: EWE
Oldenburg (am/pm) Das Aufsichtsratspräsidium der Oldenburger EWE AG hat heute dem Aufsichtsrat die Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Matthias Brückmann empfohlen. Der Beschluss war einstimmig. Hintergrund ist eine Spende von 253.000 Euro an die „Klitschko-Foundation“ (die OOZ berichtete).
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Bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung und der endgültigen Entscheidung wird Brückmann sein Amt ruhen lassen. Der Aufsichtsratsvorsitzende der EWE AG, Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, erklärt dazu: „Unser Ziel und Auftrag ist es, in dieser Situation weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden sowie Ruhe und Stabilität wiederherzustellen.“
Den beiden Mitgliedern des EWE-Vorstands, Michael Heidkamp und Wolfgang Mücher, sprach das Gremium sein uneingeschränktes Vertrauen aus. Man werde nun die nötigen Vorbereitungen dafür treffen, am 22. Februar die derzeit vakanten Vorstandsmandate wieder zu besetzen, kündigte Kaulvers an.
Der Aufsichtsrat wird in seiner Sitzung am 22. Februar über die Zukunft Brückmanns in der EWE AG entscheiden.
