Ammerland

Schach – aber nicht matt

Wagten schon vorher ein Schach-Spielchen (von links): Jürgen Wempe (SK Union Oldenburg), Philipp Farwick (LzO), Fritz Eilers (Möbel Eilers), der stellvertretende Landrat des Ammerlandes, Jochen Finke, Kurdirektor Peter Schulze und Hans-Gerd Arntken (SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn).

Wagten schon vorher ein Spielchen (von links): Jürgen Wempe (SK Union Oldenburg), Philipp Farwick (LzO), Fritz Eilers (Möbel Eilers), der stellvertretende Landrat des Ammerlandes, Jochen Finke, Kurdirektor Peter Schulze und Hans-Gerd Arntken (SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn).
Foto: Anja Michaeli

Bad Zwischenahn (am) Erfolgreich ist die Geschichte um den NordWest-Cup Bad Zwischenahn, der vom 23. bis zum 26. Januar wieder mit Blick auf das Zwischenahner Meer in der Wandelhalle stattfindet. Zum 16. Internationalen Schachturnier haben sich bereits 362 Spieler_innen angemeldet – darunter zwölf Großmeister.

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Veranstaltet wird der 16. NordWest-Cup von den Vereinen SK Union Oldenburg und Schwarzer Springer Bad Zwischenahn. Antreten können die Teilnehmer_innen im A-,B- und C-Turnier. Letzteres wurde neu eingerichtet und spricht Hobbyschachspieler an.

Mit 362 Anmeldungen konnte der Rekord von vor zwei Jahren schon jetzt um zehn Prozent geschlagen werden. Für das A-Turnier haben sich 228 Spieler gemeldet, in der B-Gruppe treten 87 an, und für das C-Turnier werden 47 Teilnehmer_innen erwartet. Schachspieler aus 15 Nationen werden ab morgen im Ammerland erwartet, die Titelträger kommen aus zehn verschiedenen Ländern, u.a. aus China und Brasilien, zwölf Großmeister werden vertreten sein. „Wir sind überrascht von der großen Resonanz“, freut sich Jürgen Wempe, 1. Vorsitzender des SK Union Oldenburg. Sein Favorit ist der Chinese Chao Li, der aus Stuttgart anreist. Er ist die Nummer 65 der Weltrangliste.

Zahlreiche Jugendspieler nutzen die Chance, ihre Vorbilder kennenzulernen und sich z.B. auf die Deutschen Meisterschaften vorzubereiten. „Quasi alle Kaderspieler im Umkreis von 300 Kilometern haben sich für den NordWest-Cup angemeldet“, so Wempe. Unter anderem wird das Schachtalent Tom Peters aus Rostrup sein Können zeigen. Er spielt in der Jugendbundesliga.

Der NordWest-Cup begann 1999 mit rund 100 Teilnehmer_innen in Oldenburg. Als der Austragungsort 2002 zu klein wurde, nutzten die Zwischenahner ihre Chance und holten das Schachturnier in ihre Gemeinde. „Seit dem ist die Veranstaltung eine willkommene Bereichungen unseres Angebotes“, freut sich Kurdirektor Peter Schulze. Rund 180 Schachspieler_innen und ihre Begleitungen übernachten in dem Kurort.

Die Kosten von zirka 10.000 Euro für das Turnier finanzieren die Veranstalter mit den Teilnehmerbeiträgen und durch Sponsoren. Ein Plus würden die Schachvereine für die Jugendarbeit nutzen, erklärt Hans-Gerd Arntken, 1. Vorsitzender des Vereins SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn.

Bis Donnerstag, 23. Januar, 15.30 Uhr werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Mehr Informationen gibt es unter www.chessorg.de.

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