Politik

Kommunalwahl: ALFA nominiert 13 Kandidaten

Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) wird in Oldenburg mit dreizehn Kandidaten bei der Kommunalwahl antreten.

Für ALFA treten zur Kommunalwahl an (von links): Carsten Schildt, Dr. Hergen Frerichs, Martin Seibert, Dr. Hans Hermann Schreier, Sibylle Frerichs, Holger Wilzek, Wolfgang Wurtz, Klaus Beer, Heike Killian, Michael Mitschke, Horst Wesner, auf dem Bild fehlen: Harald Frerichs und Uwe Makswitis.
Foto: privat

Oldenburg (am/pm) Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) wird in Oldenburg mit dreizehn Kandidaten bei der Kommunalwahl am 11. September antreten. Die Kandidaten wurden am Dienstagabend bei einer Parteiversammlung mit zwanzig Teilnehmern in Köhncke’s Hotel in Metjendorf von den Oldenburger Mitgliedern der Partei gewählt.

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„Wir sind stolz, dass so viele Oldenburger bei der Kommunalwahl für ALFA in den Ring steigen und für eine bürgernahe Politik kämpfen werden“, so Holger Wilzek, Regionsvorsitzender ALFA Nordwest-Niedersachsen.

ALFA tritt mit diesen Kandidaten an

Wahlbereich I – Stadtmitte Nord

1. Wolfgang Wurtz
2. Martin Seibert

Wahlbereich II – Stadtmitte Süd

1. Michael Mitschke
2. Sibylle Frerichs

Wahlbereich III – Nordwest

1. Carsten Schildt

Wahlbereich IV – Nordost

1. Dr. Hergen Frerichs
2. Horst Wesner
3. Harald Frerichs

Wahlbereich V – Süd

1. Holger Wilzek
2. Klaus Beer
3. Uwe Makswitis

Wahlberich VI – Südwest

1. Dr. Hans Hermann Schreier
2. Heike Killian

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13 Kommentare

  1. Karl
    15. Mai 2016 um 12.55

    @alle,

    keine Kommentare bis dato? Zugegeben: Die Partei dürfte bei dieser Wahl chancenlos sein, obwohl mit Herrn Dr. Schreier ein erfolgreicher Unternehmer (nanofocus) zur Verfügung stünde. Von den restlichen Kandidaten habe ich noch nie etwas gehört. Vielleicht wissen die Leserinnen und Leser der OOZ, die politisch das Gras wachsen hören, ja mehr.

  2. Jette
    18. Mai 2016 um 21.57

    Ja, mich würde auch interessieren, wohin denn der Aufbruch gehen soll… Das Blau im Logo lässt einen jedenfalls etwas ratlos zurück, denn seit geraumer Zeit sehen wir täglich im BLAU das neue BRAUN….

  3. Jette
    24. Mai 2016 um 20.39

    Ah ja, es scheint, mein Verdacht hat sich bestätigt, alfa ist die neue Lucke-Partei, also so was wie AFD light. Nur wird sie sich wohl umbenennen müssen vor der Wahl….

    Lucke-Partei darf nicht ALFA heißen

    • Hannes
      25. Mai 2016 um 3.07

      Welcher Verdacht hat sich bestätigt? Diese Partei ist keine AFD light oder in irgendeiner Form braun – zumindest läßt das Parteiprogramm für mich keine braunen Positionen erkennen. Soweit ich weiß, hat Lucke die AFD auf Grund des Rechtsrucks verlassen. Man muss sich mal bei YouTube das Video vom Parteitag in Essen anschauen (Suchwörter: Parteitag Essen Afd Lucke). Herr Lucke sagt, dass der Islam zu Deutschland gehört und wird dafür übelst ausgebuht.

      • Karl
        25. Mai 2016 um 11.58

        > Herr Lucke sagt, dass der Islam zu Deutschland gehört und wird dafür übelst ausgebuht.

        M.E. zu Recht.

    • Karl
      25. Mai 2016 um 6.53

      Auch eine Professorenpartei macht nun mal Fehler. Vor 15 Jahren hat schon ein gewisser Bolko Hoffmann, damals Chef der Partei Pro-DM, Schill das Kürzel PRO streitig gemacht und Recht bekommen. Also nichts wirklich Neues.
      Sollte es unter den Leserinnen und Lesern der OOZ solche geben, die die Welt retten und deshalb eine Partei gründen möchten, kann ich ihnen einen kompetenten Patentanwalt empfehlen,der ihnen beim Umschiffen dieser ersten Hürde auf dem Weg ins Bundeskanzleramt behilflich ist.

      • Werner Lorenzen-Pranger
        25. Mai 2016 um 11.12

        „Professorenpartei“ ist lustig. Ihnen ist bekannt, daß Lucke sich schon seit sehr langer Zeit der Kritik aller seiner Kollegen ausgesetzt sieht, weil er in seiner gesamten „Karriere“ kaum wissenschaftliche Publikationen vorzuweisen hat? Auch in der Lehre war er bisher kaum erste Wahl. Lucke hat schon vieles gegründet, das kaum öffentliche Aufmerksamkeit erlangte und wieder fallen gelassen wurde. Seine öffentlichen Auftritte, in Talk-Shows zum Beispiel, hinterließen den Eindruck eines geistig etwas verwirrten Menschen, der schon mal im Gespräch eine Glühbirne zückte und verkündete, seine Partei würde damit jetzt Handel treiben. Einzig die AfD wird es wohl sein, das noch an ihn erinnert. Eine Partei, die bis heute kein Programm veröffentlicht hat (beschlossen angeblich schon), und das. so weit denn „bekannt“, ganz klar verfassungsfeindliche Forderungen enthält, wie den Eingriff in die Religionsfreiheit etwa. Ob die Aussetzung des Wahlrechts für Arbeitslose auch drin ist, wurde ja sogar von Vortstandsmitgliedern gefordert, ist mir jetzt nicht bekannt. Wie gesagt, sie sitzen drauf, damit sich jeder seine „Ideal-Partei“ auch weiter zusammen phantasieren kann. Da kann man wohl sicher davon ausgehen, daß auch das Auftreten einer Frau Petry oder Herrn Höcke (und Co.) sehr schnell dafür sorgen wird, daß auch der Spuk sowieso sehr schnell an uns vorbei geht. Auch Schill und andere waren ja schnell wieder aus der Mode, nachdem klar wurde, wes Un – „Geistes“ Kinder da tätig waren.
        Ach übrigens: Nicht, wie die NWZ den Anschein erweckte, AfD-Gelder hat die AfD möglicherweise zweckentfremdet, sondern zweckgebundene Steuergelder. Der Staatsanalt ist ja schon dran und ermittelt wegen Unterschlagung – war er bei der NPD, den Republikanern, der DVU auch schon so, und alle erhielten Geldstrafen, von denen sie sich (fast) nie erholten. „Rechte“ lernen es scheinbar nie, so mancher „Professor“ leider auch nicht.

        • Karl
          25. Mai 2016 um 15.11

          @Werner Lorenzen Pranger,

          >Ihnen ist bekannt, daß Lucke sich schon seit sehr langer Zeit der Kritik aller seiner Kollegen ausgesetzt sieht, weil …
          Zu solchen Interna aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaften habe ich leider keinen Zugang.

          >Auch in der Lehre war er bisher kaum erste Wahl.
          Haben Sie eine seiner Veranstaltungen besucht oder woher kommt die Erkenntnis?

          >Seine öffentlichen Auftritte, in Talk-Shows zum Beispiel, hinterließen den Eindruck …
          Ich erinnere mich nur an eine Hart aber Fair – Sendung, in der er Herrn Friedmann in seine Schranken gewiesen hat.

          >Eine Partei, die bis heute kein Programm veröffentlicht hat (beschlossen angeblich schon), …
          Das ist wahr. Wenn es erscheint, werde ich es mir sorgfältig durchlesen, mir auch Kritik von rechts und links anhören und dann eventuell an einer Veranstaltung des örtlichen KV teilnehmen. Sollte dann noch die Chemie stimmen, werde ich möglicherweise einen Mitgliedsantrag einreichen.

          >… und das. so weit denn “bekannt”, ganz klar verfassungsfeindliche Forderungen enthält, wie den Eingriff in die Religionsfreiheit etwa.
          Ich mutmaße mal, daß Sie in diesem Zusammenhang mit Religion den Islam meinen. Religion hat sich im Rahmen weltlicher Gesetze abzuspielen und da steht ganz oben das Grundgesetz dieses Landes und die darauf fußenden Gesetze. Vielleicht sollten Sie mal einen GG-Text und den Koran vergleichen, Bei letzterem empfehle ich ihnen die Ausgabe von Reclam, die ich seit meiner Schulzeit benutze. Ansonsten gibt es ausreichend „einschlägige“ Blogs.

          >Da kann man wohl sicher davon ausgehen, daß auch das Auftreten einer Frau Petry oder Herrn Höcke (und Co.) sehr schnell dafür sorgen wird, daß auch der Spuk sowieso sehr schnell an uns vorbei geht.
          Ich fand den Auftritt von Frau Dr. Petry in Landau und ihre Diskussion mit den Möchtegernstörern recht souverän. Dabei handelte es sich bei denen immerhin um Primaner und Oberprimaner eines bayerischen Gymnasiums und nicht um Bremer Studienabsolventen. Was nun den Spuk betrifft: Der Ausgang der Bundespräsidentenwahl in Österreich sollte sogar Ihnen zu denken geben. Knapp 50% sind ein mehr als respektables Ergebnis, auch wenn es nicht zum Sieg gelangt hat.

          >Auch Schill und andere waren ja schnell wieder aus der Mode, nachdem klar wurde, wes Un – “Geistes” Kinder da tätig waren.
          Der letzte Bundesvorsitzende der Schill-Partei bezeichnete ihn in einem NWZ-Interview als einen „politisch unfähigen“ Mann. Wahrscheinlich hatte er recht damit.

          >Der Staatsanwalt ist ja schon dran und ermittelt wegen Unterschlagung …
          Ihnen ist sicherlich bekannt, daß Staatsanwälte weisungsgebunden sind und solche Ermittlungen und/oder Enthüllungen regelmäßig kurz vor Wahlen auftreten und häufig danach wieder in der Versenkung verschwinden. Außerdem sind Ermittlungen noch keine rechtskräftigen Verurteilungen.

  4. Barbara Klebinger
    25. Mai 2016 um 0.37

    … den Begriff AFD-Light finde ich gut !
    Keiner aus der Liste bekannt-auch nicht aus der früheren AFD-Mitgliedschaft – was soll das werden ? Welcher Wähler kann den Wahlkandidaten sein Vertrauen für seine Vertretung anvertrauen ? Was wurde denn von den Kandidaten als Wahlprogramm für unser Oldenburg angegebeben ?? Ich wäre beruhigt, wenn jemand etwas wüßte.- aber…

    • Karl
      25. Mai 2016 um 12.02

      >Keiner aus der Liste bekannt-auch nicht aus der früheren AFD-Mitgliedschaft –

      Stimmt nicht ganz. Dr. Schreier war schon im KV der Afd. Ebenso Frau Wever, die allerdings nicht in Oldenburg antriit.

      Zwei der Kandidaten habe ich vor einger Zeit als Mitglieder der CDU auf deren Webseite gefunden.

  5. Hannes
    25. Mai 2016 um 8.13

    Auf der Homepage vom Landesverband Nord -West steht, dass das Kommunalwahl-Programm noch veröffentlicht wird. Die Partei ist auch schon mehrmals in der Innenstadt mit einem Info-Stand präsent gewesen und veranstaltet „Bürgerdialoge“. Heute Abend um 19.30 Uhr im Gasthof bei Meyer in Nadorst.

    • K
      25. Mai 2016 um 12.06

      Die Antifa scheint die Wahlchancen der Partei realistisch einzuschätzen und verbleibt in ihrer Kaserne. Zumindest habe ich noch nichts von einer Mobilmachung erfahren.

  6. Hannes
    25. Mai 2016 um 16.04

    @K

    Würde Antifa denn bei guter Wahlprognose gegen Alfa mobil machen? Warum sollte Antifa das tun? Würde nur Sinn machen, wenn die neue Lucke-Partei auch rechtspopulistisch wäre.