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Stadtgärten: Reise in andere Gartenkulturen

Dieser barocke Garten, wie er zu Zeiten des Grafen Anton Günther üblich war, ist vor der Landesbibliothek zu sehen.

Dieser barocke Garten, wie er zu Zeiten des Grafen Anton Günther üblich war, ist vor der Landesbibliothek zu sehen.
Foto: privat

Oldenburg (zb) Bunt und blumig wird es ab Samstag, 11. Mai, in Oldenburgs Innenstadt zugehen, wenn die Stadtgärten zum neunten Mal eröffnet werden. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Gärten der Welt“ und sind bis zum 11. August zu sehen.

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Tatsächlich präsentieren sich die Gärten international und nehmen die Besucher mit auf eine Reise in andere Gartenkulturen. So kann z.B. mediterraner Flair im italienischen Garten, die Mystik des neuseeländischen Auenlandes, das frische Grün Irlands, der japanische Quell der Ruhe, ein faszinierend farbiger indischer Garten, ein schweizerisches Idyll mit Hauswurz, Enzian und Edelweiß und rosiger Duft im deutschen Garten genossen werden.

Wer das ästhetische Erlebnis sucht kommt ebenso auf seine Kosten wie Pflanzenkenner, die sich für den eigenen Garten inspirieren lassen wollen. Denn die Gärten sind von Garten- und Landschaftsbauern konzipiert und realisiert worden und beeindrucken durch ihren Ideenreichtum. Tatsächlich gelingt es den engagierten Experten jedes Jahr wieder, neue Ideen zu zeigen, die die Innenstadt auf besondere Art zu bereichern.

Rosenliebhaber können sich auf bedeutende Züchtungen aus Deutschland, England und Frankreich freuen. Gezeigt werden alte gefüllte Rosensorten, die herrliche Düfte verströmen. Wer den ruhigen Garten bevorzugt, sollte unbedingt den japanischen Garten mit seinen Elementen besuchen. Und wer alpine Pflanzen erleben möchte, ist im Schweizer Garten gut aufgehoben.

Außerdem gibt es in diesem Jahr ausnahmsweise einen Garten vor der Landesbibliothek am Pferdemarkt. Der ist anlässlich der Ausstellung „Barocke Frühlingslust“, die bis zum 13. Juli in der Landesbibliothek zu sehen ist, angelegt. Dabei handelt es sich um einen barocken Garten, so wie es ihn zu Zeiten des Grafen Anton Günther vor den Toren der Stadt gab. Die Besucher erwartet eine halbkreisförmige Sonnenuhr mit einem beeindruckenden Durchmesser von sechs Metern. Komponiert aus Ornamentbeeten, Holzeinfassungen, einer Frühlings- und Sommerbepflanzung, Muschelkies und einem Uhrzeiger von beachtlicher Größe versetzt diese Installation in das barocke Oldenburg.

Eine fast sechsstellige Summe hat das City Management Oldenburg (CMO) auf den Tisch gelegt, um die Fußgängerzone zum Blühen zu bringen. „Wir erleben seit Jahren eine sehr gute Resonanz“, berichtet CMO-Vorstand Christoph Baak. „Die Stadtgärten sind längst zum Anziehungspunkt geworden. Viele Menschen aus dem Umland verbinden ihren Besuch in der Innenstadt gern mit dem Besuch unserer Stadtgärten.“

Die Innenstadtoase wird morgen um 13 Uhr offiziell auf dem Waffenplatz eröffnet. Dort befindet sich der amerikanische Garten im Stil „Modern Gardening“. Und was liegt da näher, als die Swing-Ikone Mary Kehl in „ihrem“ Garten singen zu lassen. Es werden typisch amerikanische Songs sein, die ins Ohr gehen und für sommerliche Stimmung sorgen. Unterstützt wird sie durch Künstler und Stelzenfiguren und einer Schar lustiger Gartenzwerge, schwirrender Libellen und Glückskäfer.

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