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„MediKonOne“: Literarische Science-Fiction trifft Medizin

Das Klinikum Oldenburg ist am kommenden Wochenende Gastgeberin des 61. Jahrestreffens des Science Fiction Club Deutschlands (SFCD) und der MediKonOne.

Science-Fiction-Fans und Mediziner sprechen im Klinikum über die Zukunft.
Grafik: Andreas Schwietzke

Oldenburg (zb/pm) Das Klinikum Oldenburg ist Gastgeberin des 61. Jahrestreffens des „Science Fiction Club Deutschlands“ (SFCD) am 12. und 13. August im Medizinischen Ausbildungszentrum des Klinikums an der Brandenburger Straße 19. Dann treffen sich Autoren, Leser und Interessierte der Science-Fiction-Szene aus ganz Deutschland mit Profis aus dem Gesundheitswesen.

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In Lesungen, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion dreht sich alles um Medizin im heute und morgen, in der Fiktion und der Realität. Nicht nur Science-Fiction-Fans sondern alle, die sich für das Thema interessieren, sind eingeladen.

„Was gestern noch wie Zukunftsmusik klang, ist in der Medizin heute schon Realität“ lautet das Motto des diesjährigen Meetings von Science-Fiction-Begeisterten. „Hier im Klinikum bringen wir Medizin und Literatur, Technik und Ethik zusammen und diskutieren gemeinsam über die Möglichkeiten und Grenzen von morgen“, erklärt Ralf Boldt, Vorstandsmitglied des SFCD und Organisator der Veranstaltung. Der Kleefelder kennt beide Seiten, ist er doch selbst Science-Fiction-Autor und zudem als IT-Abteilungsleiter schon jahrzehntelang im Klinikum Oldenburg tätig.

Für die Lesungen konnte unter anderem Autor Dietmar Dath, zweimaliger Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises, gewonnen werden, der aus seinem neuesten Buch „Leider bin ich tot“ vorliest. Dirk C. Fleck, zweimaliger Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises, wird eine Lesung zu seinem aktuellen Roman „Feuer am Fuß“ halten. Prof. Dr. Herbert W. Franke, Wissenschaftler und Autor von Fach-, Sach- und SF-Büchern, gilt als einer der ersten SF-Autoren in Deutschland. Er lädt zu einer medial unterstützten Lesung im Themenblock „Der vernetzte Patient“ ein.

Demgegenüber stehen Vorträge aus der Medizin über Themen wie der Hybrid-OP, Visionen in der Notfallmedizin, Finanzierbarkeit der Gesundheit in der Zukunft oder die Möglichkeiten der Telemedizin. Die Besucher können zudem den ersten Assistenzroboter kennenlernen, der in den Niederlanden bereits unmittelbar beim Patienten eingesetzt wird.

Am Samstag um 20 Uhr wird der plattdeutsche Science-Fiction-Film „Dat mokt wi gestern“ gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wird die Verleihung des Deutschen Science-Fiction-Preises am Sonnabend um 15 Uhr sein.

Die Veranstaltung beginnt Freitag um 13.30 Uhr und endet um 18 Uhr. Am Sonnabend beginnt sie um 10 Uhr und endet um 20 Uhr mit der letzten Lesung. Das vollständige Programm ist unter www.medi-kon-one.de zu finden. Weitere Informationen gibt es unter www.sfcd.eu.

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