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Keramiktage: Freiluftgalerie auf dem Schlossplatz

118 nationale und internationale Keramikkünstler stellen am Wochenende bei den Internationalen Keramiktagen auf dem Oldenburger Schlossplatz ihre Kunst aus.

118 nationale und internationale Keramikkünstler stellen am Wochenende auf dem Schlossplatz ihre Keramikkunst aus.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (zb) Die Internationalen Keramiktage laden am 2. und 3. August von 10 bis 18 Uhr auf den Oldenburger Schlossplatz ein. 118 nationale und internationale Kunsthandwerker präsentieren dort ihre Stücke. Es handelt sich um eine der renommiertesten Plattformen der deutschen und internationalen Keramik und ist dazu noch einzigartig im Norden.

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Die Internationalen Keramiktage in Oldenburg spielen in der Kunsthandwerkerszene eine große Rolle. Der Markt – veranstaltet von der Werkschule Oldenburg – ist hochwertig und sehr gefragt in der Keramiker-Szene. Ein Jury hat aus 320 Bewerbern die besten ausgewählt. „Ein Viertel der Aussteller kommen in diesem Jahr aus dem Ausland wie Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Portugal, Österreich, Dänemark, Italien, Türkei, China und Südafrika“, berichtet Beate Anneken, künstlerische Leiterin der Werkschule.

Geboten wird ein umfassendes keramisches Programm, das alles bietet, was das Keramikerherz begehrt. „Aktuelle Keramik auf höchstem Niveau vom Gefäßunikat über die künstlerische Plastik bis zum originellen Geschirr und anderen nicht alltäglichen Dingen für den Gebrauch, jedes Stück meisterhaft“, verspricht Beate Anneken. Über 60.000 Besucher zieht es alljährlich in die beliebte Freiluft-Galerie vor der Kulisse des Schlosses und über 35 Prozent der Gäste nehmen Wege mit über 100 Kilometer auf sich, um in Oldenburg dabei zu sein, fand die Werkschule durch Umfragen heraus.

Wie in jedem Jahr gibt es ein umfangreiches Programm mit Sonderausstellungen, diversen Auszeichnungen und Preisvergaben für besondere Keramik, Vorträge und Workshops. Wer sich einen Überblick über den Markt verschaffen will, sollte die Themenausstellung im Marmorsaal des Schlosses „Drunter und drüber – higgeldy-piggeldy“ ansehen. Hier können die Besucher darüber abstimmen, welche Arbeit den mit 500 Euro dotierten Publikumspreis erhält. Außerdem kann jeder Besucher an einem Bilderrätsel in Form eines Suchspiels teilnehmen, das über den Markt führt. Zu gewinnen sind keramische Arbeiten im Wert von 25 bis 75 Euro.

Für die Stadt Oldenburg sind die Internationalen Keramiktage der Höhepunkt im Sommer. Kulturamtsleiterin Christiane Cordes spricht deshalb vom Leuchtturmcharakter, weshalb die Stadt die Veranstaltung mit 28.500 Euro fördert. Auch für die Geschäftsführerin der Oldenburger Tourismus & Marketing GmbH, Silke Fennemann, gehören die Keramiktage zu den herausragenden Veranstaltungen in der Huntestadt.

Weitere Informationen unter www.keramiktage.com.

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