Veranstaltungen

Lebensraum Garten gewinnt an Bedeutung

An diesem Wochenende finden die 2. Oldenburger Gartentage in der Weser-Ems Halle statt.

An diesem Wochenende finden die 2. Oldenburger Gartentage in der Weser-Ems Halle statt.
Foto: privat

Oldenburg (zb) Die 2. Oldenburger Gartentage öffnen vom 7. bis 9. März ihre Pforten. 70 Aussteller zeigen in der Oldenburger Weser-Ems Halle eine Vielfalt an Produkten, sorgen für ein ästhetisches Erlebnis und sind kompetente Ansprechpartner rund um den Garten.

Anzeige

Wann haben Sie Zeit? Von 8 bis 20 Uhr ist Zeit für gute Beratung. Das bietet nicht jede Bank.

Die Gartentage, die an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet sind, präsentieren sich bei der zweiten Auflage bereits in zwei Hallen. Bei Ausstellern und Besuchern kam das neue Konzept an, dass auf viel Information und praktischen Tipps für den Garten bzw. den Balkon basiert. Von Algenentferner bis Zwiebelblume werden alle Themen rund um den Garten abgedeckt.

Inhaltlich geht es um Gestaltung, technische Geräte, Pflanzen aller Art, Floristik, Ausstattung, Dekoration, Möbel und Genuss. Nach dem Winter wird Farbe gezeigt. Ob Schnittblumen oder Topfpflanzen, Gärtner zeigen den Besuchern, wie mit wenigen Mitteln eine schöne Dekoration entsteht.

Ob Terrassen- oder Balkongestaltung von den Blumen bis hin zu den Gartenmöbeln, auf den Gartentagen wird jedes Detail beleuchtet und anhand von Beispielen dargestellt. Ob üppiger oder pflegeleichter Garten – Fachleute helfen bei jedem Anliegen und verraten, welche Pflanzen wohin passen und welche Insekten sie anziehen.

„Der Lebensraum Garten gewinnt zunehmend an Bedeutung“, beobachtet Erika Brunken, Leiterin der Niedersächsischen Gartenakademie aus Bad Zwischenahn. Die Expertin kennt sich rund um das Thema aus und hält während der Gartentage zahlreiche Vorträge zusammen mit ihrer Kollegin Mechthild Ahlers. Die beiden informieren über zeitlos schöne Gartengestaltung, erklären, warum Grün glücklich macht, erzählen alles über Hortensien und die farbenfrohe Idylle auf kleinstem Raum.

Anschließend haben die Besucher Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. „Davon wurde im vergangenen Jahr reichlich Gebrauch gemacht“, berichtet Erika Brunken. So geht es um Schädlinge, warum bestimmte Pflanzen nicht wachsen wollen oder um die Frage, welche Pflanzen sich für welchen Standort eignen. Sie weiß, wie und wann gedüngt werden muss und kennt sich aus mit Sorten und Arten.

Rund 15.000 Besucher erwartet Projektleiterin Sonja Hobbie in diesem Jahr. Die können auch Teichwasser mitbringen, das auf den Gartentagen analysiert wird. Außerdem informieren Experten, dass man bei vielen Schädlingen keineswegs mit der chemischen Keule vorgehen muss. Blattläuse lassen sich eleganter bekämpfen. Denn in einem mit Heu oder Holzwolle gefüllten und mit Maschendraht umwickelten Blumentopf nisten sich Ohrenkneifer ein, die nachts bevorzugt auf Läusejagd gehen.

Vorheriger Artikel

Lernlabor Wattenmeer: Tag der offenen Tür

Nächster Artikel

Bahn investiert Millionen in der Region