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UGO schlägt Brücke zwischen Uni und Bevölkerung

Michael Wefers und Svea von Mende präsentierten das neue Programm der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO).

Michael Wefers und Svea von Mende präsentierten das neue Programm der Universitätsgesellschaft Oldenburg.
Foto: Katrin Zempel-Bley

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Oldenburg/zb – Mit über 1000 Mitgliedern zählt die Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) zu den größten ihrer Art in Deutschland. Für UGO-Vorsitzenden Michael Wefers ist das kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. „Wir bemühen uns um mehr Mitglieder und weitere Botschafter in der Region, um die bislang gute Vernetzung weiter voranzutreiben“, sagt er anlässlich der UGO-Programmvorstellung in Oldenburg.

Unter anderem mit einem vielfältigen und umfangreichen Programm will die UGO die Brücke zwischen Universität und der Bevölkerung in der Weser-Ems-Region schlagen. „Es geht uns darum, Plattformen für weitere Vernetzungen zu schaffen“, sagt Wefers. „Deshalb sprechen wir sowohl Privatpersonen als auch Firmen an, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Denn was wäre die Region ohne die Universität“, fragt er und gibt auch gleich die Antwort. „Die Uni hat die Region stark nach vorne gebracht.“

Die UGO versteht sich als Vermittler zwischen Uni und Region und hat mittlerweile in zahlreichen Landkreisen eigene Botschafter. Dabei handelt es sich um Persönlichkeiten mit besonderem gesellschaftspolitischem Engagement und in herausgehobener aktiver Tätigkeit. Sie setzen sich für die noch festere Verankerung der Universität in unserer Nordwestregion ein. Sie nehmen eine Mittlerfunktion zwischen Universität, Wirtschaft und Bevölkerung in der Region ein und werben in ihrem Einflussbereich für die Mitgliedschaft in der UGO.

Ziel der UGO ist es, die Wissenschaft für die Gesellschaft zugänglich zu machen. Deshalb ist sie stets auf der Suche nach neuen Vermittlungsformaten. Svea von Mende, stellvertretende UGO-Vorsitzende, hat deshalb das Impulsforum ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen kritischen Diskurs. Der Oldenburger Professor Dr. Niko Paech und Dr. Christian Growitsch, Direktor des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts, diskutieren am 5. März im Hörsaalzentrum in Oldenburg über die „Notwendigkeiten und Grenzen des Wirtschaftswachstums“.

„Damit bieten wir eigens eine Plattform für den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis sowie für die Vernetzung der jüngeren Nachwuchs- und Führungskräfte aus der gesamten Nordwest-Region aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Verwaltung“, erklärt von Mende. Die künftig jährlich stattfindende Veranstaltung will gesellschaftsrelevante Themen aus verschiedenen Perspektiven kritisch beleuchten und anschließend diskutieren.

Interessant dürfte auch die 7. Wissenschaftssoirée im September werden. Sie bietet sechs Themenschwerpunkte mit sechs spannenden Einblicken in sechs unterschiedliche Wissenschaften und sorgt für viele anregende Gespräche und Diskussionen. Das Zufallsprinzip entscheidet, an welchem Vortrag man teilnimmt. Später treffen alle Gruppen in der Unibibliothek zusammen und informieren sich im gemütlichen Rahmen über die verschiedenen Themen und deren Aspekte.

Neu im Programm ist das Konzert im Prinzengarten im Juni. Unter dem UGO-Dach hat sich eine Gruppe von Musikliebhabern gefunden, die das künstlerische Schaffen künftiger Musikpädagogen und Musiker vorstellt. Denn am Institut für Musik an der Uni gibt es zahlreiche Gruppen, die sich vollkommen unterschiedlicher Musik widmen. Sie alle sollen nach und nach der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Denn das UGO-Programm ist öffentlich. „Wir hoffen, dass viele zum Schnuppern kommen und sich danach unserer Gesellschaft anschließen“, sagt Wefers abschließend. Das UGO-Jahresprogramm steht unter www.ug-oldenburg.de.

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