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Laschet nach Besuch in Erftstadt in der Kritik

Lachender Armin Laschet in Erftstadt am 17.07.2021, über dts Nachrichtenagentur

Erftstadt (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) steht nach seinem Besuch in Erftstadt in der Kritik. Auf Fernsehbildern ist zu sehen, wie der Unions-Kanzlerkandidat im Hintergrund mit Kommunalpolitikern herumalbert und lacht, während der Bundespräsident im Vordergrund mit ernster Miene von den Menschen spricht, die im Zuge der Flutkatastrophe „große Verluste erlitten haben“.

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„Ich bin wirklich sprachlos“, kommentierte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Bilder. In der konkreten Situation trat Laschet dann wenige Minuten später selbst vor die Kameras, allerdings wie ausgewechselt nun mit betroffenem Blick. Dabei zog er unter anderem einen Vergleich zum „Oderhochwasser 2002 und dann 2013 noch einmal“, das allerdings praktisch nicht stattgefunden hatte. Das heftige Hochwasser 2002 war insbesondere an Elbe und Donau, 2013 waren zahlreiche Flüsse in Deutschland betroffen, die Oder allerdings kaum.

Ein schweres Oderhochwasser gab es hingegen 1997 und 2010. Bei Letzterem fielen die Schäden allerdings vergleichsweise gering aus, weil der Hochwasserschutz mittlerweile verbessert war.

Foto: Lachender Armin Laschet in Erftstadt am 17.07.2021, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Markus
    18. Juli 2021 um 16.09

    Und diese Lusche bzw. seine ganze Mischpoke soll man wählen?
    Niemals!

    Drückt den Figuren eine Schippe in die Hand und lasst sie aufräumen.

    • W. Lorenzen-Pranger
      18. Juli 2021 um 21.55

      Diese miesen Clowns wissen doch nicht mal, was man mit ner Schippe machen könnte…

  2. torsten scherer
    18. Juli 2021 um 23.17

    Pietätlos! Der lokale Politiker, Bürgermeister weint in einem Interview und woanders steht der „Kanzlerkandidat“ feixend hinter dem Bundespräsidenten, während einer ernsten, ergreifenden Ansprache. Unwürdig! Das wäre weder einem Helmut Schmidt noch einem Willy Brandt passiert.
    Was hat der „Landesvater“ denn zur Renaturierung der Flüsse und Bäche dort getan. Die europäische Richtline zum ökologischen Umbau und damit auch einer Flutvorkehrung hat er weit verfehlt. Siehe Aussage vom BUND.
    Danke, dann lieber eine richtige Wende in der Klimapolitik, aber nicht mit Herrn Laschet.
    Torsten