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Tag des offenen Denkmals: „Entdecken, was uns verbindet“

Das ehemalige Staatsministerium in Oldenburg.

Das ehemalige Staatsministerium kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.
Foto: Polizeidirektion Oldenburg

Oldenburg (am/pm) Der kommende Sonntag, 9. September, steht wieder ganz im Zeichen des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ – in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Mehr als 7500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten in Deutschland stehen Interessierten offen. Auch in Oldenburg und im Ammerland öffnen Denkmäler ihre Türen.

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Unter anderem werden der Alte Landtag an der Tappenbeckstraße und das ehemalige Staatsministerium, Theodor-Tantzen-Platz 8, an diesem Tag von 14 bis 17 Uhr ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger öffnen. Um 14 und um 15.30 Uhr werden zwei Führungen für jeweils 25 Personen angeboten. Anmeldungen hierfür nimmt Sabine Bilger von 8 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 04 41 / 799 10 23 entgegen. Im ehemaligen Staatsministerium können ab 14 Uhr unter anderem das Büro des Polizeipräsidenten und der sogenannte Kabinettssaal besichtigt werden.

Während des diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ erklingt ab 10 Uhr das 3. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Tobias Götting in der Lambertikirche. Im Anschluss an den Gottesdienst (ab 11.30 Uhr) gibt es die Möglichkeit zur Turmbesteigung (bis 16 Uhr). Es finden stündlich Führungen statt und ein kleines Café öffnet im ersten Stock seine Pforten.

Beispielsweise bietet das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zwei Führungen an. „Von der Burg zum Schloss“ heißt es von 10.30 bis 12 Uhr. Als ehemalige Residenz der Großherzöge von Oldenburg hat das Oldenburger Schloss eine lange Entwicklung von einer mittelalterlichen Burganlage zur repräsentativen Residenz genommen. Beim Rundgang um das Wahrzeichen Oldenburg und durch die historischen Räume werden 300 Jahre Baugeschichte lebendig. (Eintritt frei, Führung 3 Euro, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Kasse im Schloss). Von 15 bis 16 Uhr geht es um „150 Jahre Augusteum“. Dieses Ausstellungshaus ist eines der ältesten im Nordwesten. Es ist Großherzog Paul Friedrich August gewidmet und wurde mit finanzieller Unterstützung aus dem europäischen Ausland erbaut. Das Augusteum ist dem historistischen Baustil verpflichtet, der seinerzeit in ganz Europa populär war. Bei dieser Führung werden spannende Geschichten, die sich in den Mauern verbergen, erzählt. (Eintritt frei, Führung 3 Euro, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Kasse im Augusteum).

Geöffnete Türen im Ammerland

Und auch im Landkreis Ammerland werden Türen geöffnet: In Apen kann die Eisenhütte besichtigt werden. In der Gemeinde Bad Zwischenahn öffnen das Ammerländer Heimatmuseum, die St.-Johannes Kirche und die Ofener Kirche ihre Pforten. In Edewecht wartet ein Eichenfachwerk-Wohnhaus auf Besuche von Interessierten. In Rastede können Palais und Palaisgarten sowie Haus Reitmeyer, ein sogenanntes Vierständer-Hallenhaus, erkundet werden. In Westerstede steht Interessierten das Gulfhaus, die zum Kolumbarium umgestaltete und von außen restaurierte ehemalige Friedhofskapelle, die St.-Petri-Kirche, das Ammerländer Bauernhaus, die Kapelle Felde, das Abraxas – eine ehemalige Amtsschließerei – und der Hof Ohlroggen offen. In Wiefelstede kann die St.-Johannes-Kirche mit der barocken Christian-Vater-Orgel besichtigt werden. In fast allen Denkmalen werden Führungen und diverse Aktionen angeboten.

29 Denkmäler werden am Sonntag in Oldenburg geöffnet

Alle Führungen sind kostenfrei, sofern nicht anders angegeben. Das Programm und weitere Informationen sind unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden.

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