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Oldenburg-App: OTM setzt auf „mobile first“

Silke Fennemann und Iris Schrötter wollen im Winter die neue Oldenburg-App vorstellen

Silke Fennemann und Iris Schrötter (links) wollen im Winter die neue OL-App vorstellen.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am) Die Oldenburg Tourismus Marketing GmbH (OTM) setzt zukünftig auf „mobile first“. Eine neue App – zunächst für iOS, später für Android – soll die Webpräsenz der OTM auf eine andere Grundlage stellen. Die Google-Infrastruktur wird als Basis dienen. Damit sind die Anbieter rund um die Tourismusbranche in Oldenburg am Zug: Da die neue App als Platt- bzw. Organisationsform für Google-Inhalte dient, sollten ihre Webauftritte (z.B. Google Maps, Google Local, Google My Business (früher Google Places)) optimal aufbereitet sein. Ziel sei es, Vorfreude bei Touristen zu wecken und den Reisenden vor Ort Informationen zu bieten, erklärte die OTM-Geschäftsführerin Silke Fennemann.

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LzO Vorsorge

Anlass für die Projektvorstellung war die Informationsveranstaltung „Ein Weg für mehr Sichtbarkeit im Internet“ am heutigen Dienstag. Rund 55 Interessierte nahmen daran teil. Präsentiert wurde eine Idee mit der die OTM Pionierarbeit leisten will. „Wir optimieren unsere Internetpräsenz aus Sicht der mobilen Anwender, konkret der Tablet-Nutzer. Und erst im zweiten Schritt leiten wir daraus die Website ab“, so Iris Schrötter, Social Media Marketing-Fachfrau bei der OTM. Die Planungen werden in drei Phasen umgesetzt. Zunächst soll die OL-App entwickelt werden, dann müssen die Google-Inhalte für die Bereiche Verortung (Geo-Informationen) im Zusammenhang mit „interessanten Orte“ (POI: Points of Interests wie Gastronomie, Parkhäuser, Freizeitangebote) ausgebaut werden. Schlussendlich wird die Website www.oldenburg-tourist.de verschlankt. Die OL-App kann voraussichtlich Ende des Jahres vorgestellt werden. Passend zum jeweiligen User-Standort soll sie z. B. auf dem heimischen Sofa der Reiseinteressierten Lust auf Oldenburg machen oder den Touristen während ihres Besuches Zusatzinformationen bieten. So könne das Erlebnis vor Ort inszeniert werden, sagt Fennemann.

Der Entscheidung für „tablet first“ und die auf Google-Informationen basierte App liegen Trends und Statistiken zu Grunde: Rund 17,1 Millionen Tablet-Nutzer werden heute bereits geschätzt. Bis 2017 soll das Tablet sowohl PC als auch Laptop den Rang abgelaufen haben. Weil 94 Prozent der Desktop- und 98 Prozent der Smartphones- oder Tabletnutzer in Deutschland bei Google ihre Suchanfragen eingeben, wird auf die Infrastruktur und die Inhalte des Marktbeherrschers zurückgegriffen.

Die OTM bietet Unterstützung für eine bessere Sichtbarkeit im Internet an und kann an konkreten Beispielen Erfolgsfaktoren für touristische Angebote aufzeichnen. Weitere Informationen telefonisch unter 04 41 / 361 613 40 oder per E-Mail an i.schroetter@oldenburg-tourist.de bzw. an der Touristinfo am Schlossplatz 16.

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2 Kommentare

  1. Sagonna
    1. Juli 2014 um 17.59

    Mobil oder mobile?

    • Redaktion
      1. Juli 2014 um 19.48

      Danke. Ausgerechnet in der Überschrift vertippt …