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Oldenburg-App: Nicht nur für Gäste

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Iris Welzel, Silke Fennemann und Mareen Römer (OTM) stellten die neue Oldenburg-App vor.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Iris Welzel, Silke Fennemann und Mareen Römer (OTM) stellten die neue Oldenburg-App vor.
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Oldenburg/am – Mit einem Klick hat heute Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die neue Oldenburg-App im App Store von Apple freigeschaltet. Mit seinen Funktionen ist das kostenlose Mobilangebot der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) auf Touristen und Geschäftsreisende zugeschnitten, aber beispielsweise durch einen Veranstaltungskalender oder das Parkleitsystem auch interessant für Oldenburger Bürger. Die Oldenburg-App ist kostenlos erhältlich.

„Der Tourismus entwickelt sich weiterhin gut“, freut sich OTM-Geschäftsführerin Silke Fennemann über eine Steigerung von zirka sieben Prozent bei den Übernachtungszahlen. Und damit das so bleibt, wolle man den neuesten Entwicklungen weiterhin Rechnung tragen. 63 Prozent der deutschen Bevölkerung seien täglich online, so eine aktuelle ARD/ZDF-Studie, jeder dritte der 16- bis 74-Jährigen wäre mit einem Smartphone unterwegs. Dementsprechend beginne die Suche nach einem Urlaubsort meist im Netz, erklärte Fennemann. Deshalb heiße es bei der OTM „mobile first“. „Wir geben nach wie vor ein Druckerzeugnis aus, aber dass das Schnee von gestern ist, weiß eigentlich jeder“, so Fennemann. Es werde auch keinen Relaunch der Website geben, sondern nach der App im Google-Play-Store für Android-Nutzer (Spätsommer) soll sich auch die Website bis Ende Jahres entsprechend der Erfahrungen mit den mobilen Auftritten ändern. „Wir haben ein insgesamt leicht zu pflegendes Gesamtkonzept entwickelt, um im mobilen Markt mitschwimmen zu können“, sagte Iris Welzel von der OTM bei der App-Vorstellung. „Wir erwarten, dass die OTM mit der Zeit geht“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über das neue Angebot für Oldenburgs Gäste. „Eine Stadt wie Oldenburg muss fortwährend neue Impulse aufgreifen und am Markt orientierte Marketingmaßnahmen und Produkte entwickeln.“ Er hoffe, dass die App 100.000 Male heruntergeladen wird.

Die App bietet Funktionen und Mehrwert über die sich nicht nur Oldenburgs Gäste freuen dürften. Foto: am[/caption]Von der Inspiration über die Buchung bis hin zu Informationen vor Ort bietet die Oldenburg-App das, was dem mobilen Anwender nutzt. Gesetzt wurde auf intuitive – also selbsterklärende – Bedienung und eine ansprechende Optik. Die Vorgaben wurden mit einer klaren Struktur und zahlreichen emotionalen Bildern umgesetzt. Für die Inhalte greift die OTM auf die Google Maps-Infrastruktur zurück. Damit entscheiden Hotels, Restaurants usw. darüber, mit welchen Informationen sie vertreten sein möchten. Dabei sind die Daten tagesaktuell und immer in Bewegung. Weitere Daten wie Termine, Parkleitsystem oder Ticket to go stehen der OTM ohnehin zur Verfügung und werden über ein Content Management System (CMS) eingepflegt. „Diese App lebt“, betont Silke Fennemann. U. a. würden die angebotenen Touren (teilweise mit Audioinformationen) erweitert.

Die Rubriken der App sind: Sehenswertes, Erlebnisse, Lieblingsorte, Veranstaltungen, In der Nähe (25-Kilometer-Radius) bzw. In Oldenburg (ab 25 Kilometern), Favoriten und das Wetter. Die einzelnen Kategorien sind in der Farbe unterschiedlich gekennzeichnet. Mit der Volltextsuche, Kartendarstellung, Filter, Erinnerung und mehr stehen Funktionen zur Verfügung, die der Nutzer erwartet.

Übersicht der Oldenburg-App

Insgesamt investierte die OTM in den interaktiven Reisebegleiter für mobile Nutzer von der Entwicklung bis zur Programmierung 60.000 Euro. Die Planungen begannen im Dezember 2013. Die App wurde bereits im App-Store von Apple freigeschaltet. Ab sofort kann sie unter www.oldenburg-tourist.de/app oder im App Store von iOS-Nutzern heruntergeladen werden.

Für alle, die ihre Google-Darstellung verbessern möchten, bietet die OTM praktische Unterstützung an. Ansprechpartnerin ist Iris Welzel, Telefon 04 41 / 36 16 13 32 oder per E-Mail i.welzel@oldenburg-tourist.de bzw. persönlich in der Touristinfo am Schlossplatz 16.

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5 Kommentare

  1. markus
    13. Januar 2015 um 21.59

    Ich finde es gut das die Stadt Oldenburg auch über diesen Kanälen ein Angebot schafft. Was ich nicht verstehe, warum diese App nur im Deutschen Appstore verfügbar ist. Ausländische Touristen haben keinen Deutschen AppStore Account, wie sollen die an die App kommen. Touristen kommen viel aus Holland und ist die App dort bereitgestellt ? NEIN, was ein Fehlschlag. Warum. WARUM?

  2. kevin
    13. Januar 2015 um 23.42

    Ich finde die Idee eine Oldenburg App herrauszubringen sehr gut aber warum kommt sie dann aus Berlin und wurde nicht in Oldenburg umgesetzt? Und um das Parkleitsystem nutzen zu können werden Ortskenntnisse vorausgesetzt. Ohne zu wissen wo in Oldenburg die Parkhäuser sind, sieht man leider nicht ob das Parkhaus noch frei ist. Dafür sieht sie gut aus.

  3. Redaktion
    14. Januar 2015 um 13.11

    Moin! Es wurde eine erste Version vorgestellt. Vieles wird sich im Laufe der Zeit noch ändern. Auf unsere Nachfrage wurde mitgeteilt, dass weitere Entwicklungen kommen werden. Eine mehrsprachige Version ist nicht günstig, das wird noch etwas dauern. Wir sind gespannt, wie es mit der Oldenburg-App weitergeht. Anja Michaeli

    • markus
      15. Januar 2015 um 16.23

      Mehrsprachig muss sie ja noch nicht mal sein. Es gibt genug Gäste aus dem Ausland die deutsch können und dennoch keinen deutschen iTunes Account haben! Die App Weltweit anzubieten ist doch lediglich ein Hacken im iTunesConnect Center. Warum also nicht auf deutsch für alle, tut ja nicht weh. Kostet genau NIX.

  4. Hauser
    15. Januar 2015 um 0.11

    Vor ein paar Jahren war es ja noch an der Tagesordnung, dass Marketing-Fuzzies ihren eigenen Spleen für angebissenes Obst an jeder Statistik vorbei als Mehrheitsmeinung verkauft haben, aber allerspätestens 2013 sollte allen klar gewesen sein, wohin die Reise geht.

    Wer halt denn da (Android-Marktanteil 65% und steigend, iOS stabil unter 20%) trotzdem noch seinen Kunden so schlecht beraten, erst für Apples iOS statt für Android zu entwickeln? Und wie weit hinter’m Mond lebt der Kunde (unsere OTM), dass er sich so fehlleiten lässt?

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/170408/umfrage/marktanteile-der-betriebssysteme-fuer-smartphones-in-deutschland/

    Das lässt befürchten, dass ein sehr großer Teil der 60k in aus dem Vollen gefräste Alugehäuse und überteuerte Telefone statt in die Entwicklung der App geflossen ist 🙁

    Au weia…

    (Nicht falsch verstehen – hier steht (aus Gründen) auch ein Mac. Aber ich würde keinen Kunden so mies beraten. Teile der iPhone- und Mac-User sind zwar laut, waren aber nie die Mehrheit. Das ist aber heute wohl modern…